Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
von Prozessberatung & KVP Marius von Wisotzky, Hackenbroicher Weg 16, 50259 Pulheim
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und seinen Kunden über Beratungs-, Schulungs-, Optimierungs- und sonstige Dienstleistungen.
1.2 Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.
1.3 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
2. Leistungen
2.1 Der Anbieter erbringt Beratungs- und Unterstützungsleistungen insbesondere in den Bereichen:
- Prozessoptimierung
- Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
- Lean Management
- Digitalisierung
- Einführung und Betreuung von Softwarelösungen
- MS365- und SharePoint-Lösungen
- Workshops und Schulungen
2.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder Vertrag.
2.3 Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
3. Vertragsschluss
3.1 Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich.
3.2 Ein Vertrag kommt durch schriftliche Bestätigung des Angebots, Auftragserteilung oder Beginn der Leistungserbringung zustande.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1 Der Kunde stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung.
4.2 Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung des Kunden gehen nicht zulasten des Anbieters.
4.3 Der Kunde benennt einen Ansprechpartner für Abstimmungen während der Projektlaufzeit.
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1 Es gelten die im Angebot, Vertrag oder der aktuellen Preisübersicht vereinbarten Vergütungen.
5.2 Sofern keine Pauschalvergütung vereinbart wurde, erfolgt die Abrechnung nach tatsächlichem Zeitaufwand auf Stundenbasis.
5.3 Angefangene Stunden können anteilig oder in vereinbarten Zeiteinheiten abgerechnet werden.
5.4 Der jeweils gültige Stundensatz ergibt sich aus dem Angebot oder der individuellen Vereinbarung.
5.5 Reisezeiten, Reisekosten sowie sonstige Auslagen können gesondert berechnet werden, sofern nicht anders vereinbart.
5.6 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
5.7 Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen.
6. Termine und Leistungserbringung
6.1 Vereinbarte Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich bestätigt wurden.
6.2 Höhere Gewalt oder sonstige nicht vom Anbieter zu vertretende Umstände berechtigen zur angemessenen Verschiebung von Terminen.
6.3 Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen auch digital oder per Videokonferenz zu erbringen, sofern dies zumutbar ist.
7. Workshops und Schulungen
7.1 Stornierungen durch den Kunden sind bis 14 Tage vor dem Termin kostenfrei möglich.
7.2 Bei späterer Absage können Ausfallkosten wie folgt berechnet werden:
- bis 7 Tage vorher: 50 %
- weniger als 7 Tage vorher: 100 %
7.3 Der Anbieter behält sich vor, Veranstaltungen bei Krankheit oder höherer Gewalt zu verschieben.
8. Haftung
8.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
8.2 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter ausschließlich:
- für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
8.3 Im Fall einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden sowie der Höhe nach auf die jeweilige Auftragssumme begrenzt.
8.4 Eine Haftung für:
- entgangenen Gewinn,
- ausgebliebene Einsparungen,
- Produktionsausfälle,
- Datenverluste,
- mittelbare Schäden,
- Folgeschäden
ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
8.5 Für Entscheidungen des Kunden auf Grundlage der Beratungsergebnisse übernimmt der Anbieter keine Haftung.
8.6 Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Schäden, die durch:
- Drittanbieter-Software,
- externe IT-Dienstleister,
- fehlerhafte Kundendaten,
- oder unsachgemäße Nutzung durch den Kunden
verursacht werden.
9. Vertraulichkeit
9.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen geheim zu halten.
9.2 Diese Verpflichtung bleibt auch nach Vertragsende bestehen.
10. Nutzungsrechte
10.1 Sämtliche vom Anbieter erstellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen und Dokumentationen bleiben urheberrechtlich geschützt.
10.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung.
10.3 Eine Weitergabe an Dritte oder Veröffentlichung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
11. Datenschutz
11.1 Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß den geltenden Datenschutzbestimmungen.
11.2 Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.
12. Kündigung
12.1 Dauerschuldverhältnisse können mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
12.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
13. Retainer-/Betreuungsverträge
13.1 Der Anbieter kann mit dem Kunden laufende Beratungs- und Unterstützungsleistungen („Retainer“) vereinbaren.
13.2 Umfang, Leistungsinhalte, Stundenkontingente sowie die monatliche Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder Einzelvertrag.
13.3 Retainer-Verträge haben eine Mindestlaufzeit von sechs (6) Monaten.
13.4 Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch auf unbestimmte Zeit, sofern er nicht mit einer Frist von einem (1) Monat zum Monatsende gekündigt wird.
13.5 Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus, sofern nicht anders vereinbart.
13.6 Nicht genutzte Stunden oder Leistungskontingente verfallen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.
13.7 Sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, schuldet der Anbieter keine permanente Verfügbarkeit oder unbegrenzte Betreuung.
13.8 Vereinbarte Reaktions- oder Bearbeitungszeiten stellen keine garantierten Fristen dar, sofern diese nicht ausdrücklich schriftlich als verbindlich zugesichert wurden.
13.9 Leistungen außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs oder Stundenkontingents werden gesondert nach Aufwand berechnet.
13.10 Der Anbieter ist berechtigt, die vereinbarte Vergütung nach Ablauf der Mindestlaufzeit unter Einhaltung einer Ankündigungsfrist von acht (8) Wochen angemessen anzupassen. Im Falle einer Preiserhöhung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung zu.
13.11 Beratungsleistungen im Rahmen eines Retainers stellen Empfehlungen dar. Die unternehmerische Entscheidungshoheit und Verantwortung für die Umsetzung verbleiben ausschließlich beim Kunden.
14. Schlussbestimmungen
13.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
13.2 Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
13.3 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.
